Ticko: Tooth Brushing Timer app icon Ticko Ticko für die zwei Minuten

Eine Zahnputz-Routine, die den Alltag übersteht

Von HappyTooth · 6 Min. Lesezeit ·

Kleinkinder sind das schwierigste Alter zum Zähneputzen und zugleich das wichtigste, denn die Gewohnheit, die jetzt entsteht, trägt bis in die Schulzeit. Die gute Nachricht: Die Anforderungen sind überschaubar. Zweimal täglich, etwa zwei Minuten, ein Erwachsener, der putzt, und die richtige Menge der richtigen Zahnpasta. Alles andere ist Organisation.

Allgemeine Informationen für Eltern, basierend auf den unten genannten Quellen. Keine medizinische Beratung — fragen Sie bei Ihrem Kind Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt.

Wann anfangen

Sobald der erste Zahn durchbricht — meist um den sechsten Monat, früher und später ist genauso normal. Es gibt keine Wartezeit und keine Mindestzahl an Zähnen. Ein einzelner Zahn wird geputzt.

Früh anzufangen geht zum Teil um den Zahn und größtenteils um die Gewohnheit. Ein Kind, dem die Zähne geputzt werden, seit es überhaupt widersprechen könnte, entwickelt später selten starken Widerstand.

Wie viel Zahnpasta, nach Alter

Das ist das Detail, das Eltern am häufigsten falsch machen — und das, bei dem es sich lohnt, genau zu sein.

Prüft die ppm-Angabe auf der Tube, statt dem Wort "Kinder" auf der Vorderseite zu vertrauen — manche Kinderzahnpasten liegen unter dem empfohlenen Wert. Und in jedem Alter gilt: ausspucken, nicht nachspülen. Spülen wäscht das Fluorid direkt von den Zähnen.

Wer putzt

Bis etwa drei Jahre putzt der Erwachsene. Von drei bis sechs putzt das Kind und der Erwachsene beaufsichtigt — praktisch heißt das: erst das Kind machen lassen, dann selbst fertig putzen. Ab sieben schaffen es die meisten allein, ein gelegentlicher Blick lohnt sich trotzdem.

Am zuverlässigsten steht ihr bei einem Kleinkind hinter ihm, den Kopf an euch angelehnt, statt ihm gegenüber. Ihr seht, was ihr tut, und die Position ist deutlich weniger konfrontativ, als sich frontal über ein Kind zu beugen.

Eine Routine, die hält

Verlässlichkeit zählt mehr als jeder einzelne Schritt. Eine Variante, die auch müde Abende übersteht:

Häufige Probleme

Vier Situationen machen den größten Teil der Schwierigkeiten aus, und jede hat eine praktische Lösung.

Der erste Zahnarztbesuch

Geht zum Zahnarzt, sobald die ersten Zähne da sind, spätestens vor dem ersten Geburtstag. Frühe Besuche dienen vor allem der Gewöhnung, nicht der Behandlung — ein Kind, das schon dreimal auf dem Stuhl saß, bevor etwas gemacht werden musste, ist ein viel einfacherer Patient, wenn irgendwann doch etwas ansteht.

Wo eine App hineinpasst

Bei Kleinkindern ist eine App ein Timer und eine Ablenkung, keine Lehrerin — geputzt wird weiterhin von euch. Ihre Aufgabe ist, zwei Minuten ohne Kampf vergehen zu lassen.

Ticko hat genau für dieses Alter einen optionalen Ein-Minuten-Modus, weil volle zwei Minuten nicht für jedes Zweijährige realistisch sind und die Gewohnheit wichtiger ist als die Dauer. Die visuelle Zahnkarte zeigt, welche Zone als Nächstes drankommt, und am Ende des Timers wird eine Cartoon-Episode freigeschaltet. Kostenlos, ohne Werbung, funktioniert offline.

Interaktives Putzerlebnis — Jede Zone jeder Zahn

Fragen, die Eltern stellen

Wann sollte ich anfangen, die Zähne meines Babys zu putzen?

Sobald der erste Zahn durchbricht, meist um den sechsten Monat. Ein Zahn reicht zum Anfangen, und ein früher Start macht die Gewohnheit später deutlich leichter.

Wie viel Zahnpasta braucht ein Zweijähriges?

Eine dünne Schicht mit mindestens 1.000 ppm Fluorid. Die erbsengroße Menge gilt ab drei Jahren. Danach ausspucken und nicht nachspülen.

Kann ein Kleinkind sich selbst die Zähne putzen?

Es darf die Bürste halten und sollte es auch versuchen, aber bis etwa drei Jahre muss ein Erwachsener das eigentliche Putzen übernehmen — und bis etwa sieben beaufsichtigen und nachputzen.

Quellen